Aktivisten Akademie | Zweiter Workshop: Foto & Bild

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    Maximlian
    Teilnehmer

    Zeit: Samstags 13-19 Uhr, Ort: Institut für Künstlerische Migrationsforschung, Ateliers Künstlerhaus Stuttgart (3. Etage), Reuchlinstr 4b, 70178 Stuttgart, max. 15 Teilnehmer_innen.

    Workshop Foto & Bild // 2.2., 13-19 Uhr__________________________________//

    Kamera und Objektiv Kenntnisse, Licht/Beleuchtung, Bilder aufnehmen, Gestaltung und Bildaussage, Beispiele zur journalistisch-dokumentarischen und künstlerischen Fotografie, Bildbearbeitung mit Affinity, Rechtsfragen.

    Bitte bringt eine Kamera und einen Laptop mit! Oder sagt uns bescheid, dann bringen wir Kamera und Laptop für euch mit.

    Mehr Infos:
    https://ilstuttgart.wordpress.com/2019/01/17/aktivisten-akademie-zweiter-workshop-foto-bild/

    Akadivisten Akademie TEIL 1: Visuelle Strategien in künstlerischer Praxis, politischer Kunst, im politischen Diskurs und Aktivismus.

    Workshops mit Schwerpunktthemen Foto, Video/Film, Öffentlichkeitsarbeit, Flyer und Poster.

    Jeder Workshop gibt zu Beginn einen Überblick zur Rechtslage, Technik und (freizugänglichen) Programmen. Gemeinsam durchlaufen wir einen Workflow: Gestalterische Überlegungen werden anhand von Beispielen vorgestellt, in der Gruppe intensiv besprochen und mit Aufgaben in Klein- Gruppen vertiefend bearbeitet. Den Abschluss bilden Hinweise zur Veröffentlichung. Zum Kennenlernen und Austauschen bietet eine längere Pause Gelegenheit. Individuelle Beratungen sind in begrenztem Rahmen möglich.

    Wegen begrenzten Teilnehmer_innen Plätzen bitten wir unter info@kuenstlerhaus.de um vorherige Anmeldung, da auch Informationen vorab zugesandt und vorhandenes Equipment/Sprachen/Interessen erfragt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Aktivisten Akademie

    Stuttgart hat eine vielfältige Protestkultur. Doch viele Gruppierungen sind untereinander kaum vernetzt, oder werden durch rechtliche, organisatorische oder mediale Fragen ausgebremst. Durch eine mehrteilige Workshopreihe haben politisch aktive Ehrenamtliche, Gruppen- und Vereinsmitglieder die Gelegenheit, Fähigkeiten zu erlernen und Strukturen aufzubauen, die sie für ihre politische Arbeit als auch ihr zivilgesellschaftliches Engagement benötigen. Diese als Werkzeugkasten konzipierte Reihe richtet sich an alle emanzipatorischen und zivilgesellschaftlichen Bewegungen vor allem aus dem Stuttgarter Raum und bietet ihnen damit eine Plattform für Vernetzung, Professionalisierung und Solidarität. Referent_innen mit langjähriger aktivistischer und beruflicher Praxis aus unterschiedlichen politischen Bewegungen veranstalten ganztägige Workshops, die genügend Raum für Austausch und Gespräche bieten. Zielgruppen sind vor allem politisch marginalisierte Positionen.

    Durch die gegenwärtige Bilderflut in Medien und sozialen Netzwerken, der sehr schnellen Verteilung und Verbreitung von vielfältigen Bildern in großem Volumen, liegt es nahe von einem erschöpften Bild zu sprechen. Gleichzeitig werden Bilder im Kontext von (visuellen) Ereignissen zur Beobachtung, Überwachung sowie als Demonstration von Macht und Deutungshoheit verwendet. Welche Rolle können visuelle Strategien und Kulturen innerhalb von zivilgesellschaftlichem Aktivismus angesichts von gesellschaftlichen Herausforderungen, sozialen Konflikten sowie Umweltproblemen überhaupt noch spielen? Neben der Kommunikation und Vernetzung bei Aktionen und Kampagnen, können Bilder, Videos und Gestaltung von Kommunikationsmitteln zum Schutz und Monitoring dienen. In Verbindung damit entstehende Archive können für andere Narrative und Sichtbarkeit von Marginalisierten Positionen stehen. Letztendlich können hieraus neue Identitätsangebote und Zugehörigkeiten abgeleitet werden. Kann visueller Aktivismus darüber hinaus verdeckte und versteckte Machtstrukturen als auch Bedingungen von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit offenlegen, diese subversiv unterwandern oder Veränderungen und widerständige Handlungen anregen? Gibt es eine Politik der Bilder und wie können Aktivisten und Bewegungen diese nutzen?

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